„was ihr nicht hört“ – die 8/9a als Teil von Querklang+
Von Dezember 2024 bis April 2025 hat die Klasse 8/9a im Kunstunterricht an dem Projekt „Querklang+“ teilgenommen. In Zusammenarbeit mit dem Künstler Beltran Gonzalez aus den Bereichen Komposition und Musik und Marie Stremmel, einer Studierenden der Universität der Künste Berlin, ist ein kollektives Werk erarbeitetet wurden.
Im Zentrum von „Querklang+“ steht die Idee, dass Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit den interdisziplinären Schulteams über einen längeren Zeitraum zusammenarbeiten, um gemeinsam mit zeitgenössisch-experimentellem künstlerischen Material zu experimentieren und ein eigenes Kollektiv-Werk zu erarbeiten.
Das Werk der 8/9a trägt den Titel „was ihr nicht hört“ und wurde am 24.03.25 von Teilen der Klasse im Rahmen des FestivalsMaerzMusik in der Universität der Künste uraufgeführt.
„was ihr nicht hört“
Was hört man da? Schritte? Schnee? Köchelnde Haferflocken?
„was ihr nicht hört“ ist eine Reise in die vertiefte Wahrnehmung unserer Umgebung. Ausgehend von alltäglichen Klängen, eingefangen in persönlichen Klangarchiven, entwickelt sich das Werk durch die Verbindung von Klang und Visualisierung.
Feldaufnahmen bilden die Basis, doch die Arbeit geht darüber hinaus: Was zunächst persönlich und individuell erscheint, weitet sich zu einer kollektiven Erfahrung. Man hört Vertrautes, neu entdeckt, das Besondere im Gewöhnlichen.
„was ihr nicht hört“ läd ein, die Welt mit anderen Ohren und Augen zu erleben, eine subtile Verschiebung der Wahrnehmung, vom Ich zum Wir.
Lest hier, was die Jugendlichen der Klasse selbst über ihr Projekt berichten:
Während des Querklang-Projekts haben wir versucht “ganz genau hinzuhören”.
Wir sind auf Geräuschesuche gegangen. Erst zu Hause, dann in der Schule.
Wir haben mit unseren Handys Geräusche aufgenommen, die wir im Alltag, bei uns zu Hause hören.
Danach haben wir unsere Suche in der Schule fortgesetzt.
Im Werk könnt ihr auch die Stimmen unserer Mitschülerinnen und Mitschüler hören. Wir haben Sätze eingesprochen.
Alle Aufnahmen wurden am Ende zu einem künstlerischen Video verarbeitet:
Hier könnt ihr unser kollektives Werk und Bilder vom Projekt ansehen: